Ultraschall- und Drucksensor-Telemetrie-Lösungen
für Tanks

StockView: Tank-Telemetrielösung

Druck- und Ultraschallsonden

Einleitung

Die Einführung des IoT ermöglicht eine größere Auswahl an technischen Lösungen, erhöht aber auch die Komplexität der Installationsoptionen. Die SilentSoft-Kundendienstspezialisten übernehmen das gesamte Projektmanagement für die Installationskampagne, einschließlich der Verfügbarkeit der Geräte für die Installateure, der Termine mit den Standortleitern und der Kundenkommunikation bei spezifischen Anfragen. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Installation von Telemetrie-Lösungen an Tanks hat SilentSoft ein europäisches Netzwerk von geschulten Installateuren aufgebaut. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um zu erfahren, wie wir Ihnen am besten bei der Verwaltung Ihres IoT-Projekts für Großtanks helfen können.

Seit dem Beginn der Tanktelemetrie im Jahr 2000 gibt es zwei Hauptsensortechnologien zur Überwachung von Flüssigkeiten in Tanks: Ultraschall- und Drucksensoren. Mit 20 Jahren Erfahrung in Telemetrie-Installationen teilt SilentSoft praktische Anwendungsfälle, bei denen der Installateur die beste Implementierung auswählen kann.

Wie funktionieren die Sensoren?

Die Drucksensoren sind am Boden des Tanks angebracht und messen den absoluten Druck und manchmal auch die Temperatur. Der Druck am Tankboden wird mit einem anderen Drucksensor im Sendegerät (wir nennen diese Lösung Differentialdruck) oder mit Druckinformationen von Wetterbeobachtungsstationen verglichen. Die Druckdifferenz ermöglicht die Berechnung der Produkthöhe unter Berücksichtigung der Dichte des Produktes im Tank. Das Produktvolumen wird mit der Beschaffenheit und den Abmessungen des Tanks berechnet.

Tank-Telemetrie: Drucksonde mit Datenlogger gekoppelt

Ultraschallsensoren messen die Abwesenheit vom Produkt in einer geschlossenen Umgebung (wie beispielsweise die Tankflüssigkeit). Die Berechnung der Produkthöhe erfolgt unter Berücksichtigung der Tankhöhe (bis zum Sicherheitsfüllstand – SFL -) abzüglich der Abwesenheit vom Produkt. Manchmal ist ein Angleichen erforderlich, wenn es eine Differenz zwischen dem Boden des Ultraschallsensors und dem Sicherheitsfüllstand gibt.

Tanktelemetrie: Ultraschallsonde gekoppelt mit einem Datenlogger Tanktelemetrie: Ultraschallsonde (Zoom) gekoppelt mit einem Datenlogger

Was sind die technischen Unterschiede?

Die von SilentSoft verwendeten Drucksensoren haben eine Genauigkeit von +/- 3mbar mit einer Messspanne von 800 bis 1400 mbar. Ein anderer Sensortyp wird benötigt, wenn sich der Tank in einer Höhe von mehr als 1500 m befindet oder wenn die Tankhöhe über 4 m beträgt.

Ultraschallsensoren haben eine Genauigkeit von +/- 2cm und benötigen keine Informationen über den Außendruck. Es kann aufgrund von Temperaturschwankungen leichte Unterschiede geben, da sich das zu messende Produkt ausdehnen kann.

Was sind die Einschränkungen bei der Installation?

Alle Telemetrie-Lösungen an Tanks müssen Zugang zu einer Armatur haben. Wenn diese verfügbar ist und keine Netzwerkprobleme bestehen, kann die Installation des Sensors innerhalb von 30 Minuten erfolgen.

Wenn keine Armatur vorhanden ist und solange es die Sicherheitsvorschriften erlauben, besteht die Möglichkeit, ein Loch auf der Oberseite der Zugangsklappe zu bohren, eine Armatur zu befestigen und einen Drucksensor am Boden des Tanks einzusetzen. Falls die einzige verfügbare Vorrichtung bereits von einem anderen Gerät verwendet wird, kann der Techniker ein „T“ installieren, um das Einfügen eines Drucksensors zu ermöglichen.

Tank-Telemetrie: Drucksensor an einer Zapfstelle installiert

Ultraschallsensoren müssen auf einer Armatur in der Mitte des Tanks angebracht werden.

télémétrie de citernes: sonde à ultrasons couplée à un data logger

Wenn sie zu nahe am Rand liegt (wie unten dargestellt) oder wenn der Tank eine rechteckige Form mit internen Metallverstärkungen hat, besteht die Möglichkeit, dass der Sensor fälschlicherweise interpretiert, dass der Tank noch voll ist, wobei er in Wirklichkeit leer ist.

Tanktelemetrie: Nicht ordnungsgemäß installierte Ultraschallsonde Tanktelemetrie: Nicht ordnungsgemäß installierte Ultraschallsonde

Sollte dieser Fall eintreten, besteht die Möglichkeit, das Radarsignal durch ein PVC-Rohr zu leiten, um Störungen zu vermeiden. Die Lösung funktioniert, wenn es keine physischen Einschränkungen bei der Einführung des PVC-Rohrs bis zum Boden des Tanks gibt. In einigen Kellern oder Untergeschossen besteht keine ausreichende Höhe zwischen der Tankoberseite und der Keller- bzw. Untergeschossdecke für die Installation einer solchen Lösung. Der Installateur muss kleine Löcher (zu große Löcher könnten die Ultraschallmessungen beeinträchtigen) an der Oberseite des PVC-Rohrs bohren, damit die Luft bei einer Füllung entweichen kann.

Aktuelle Lösungen, die für Ultraschallsensoren verwendet werden, erfordern eine Armatur von mindestens 2 Zoll. Alles, was kleiner ist, benötigt eine Drucksensorlösung, die auf eine Armatur von einem Zoll passt. PVC-Rohre müssen auch von der Füllstelle entfernt platziert werden. Die Kraft des Drucks kann den PVC-Schlauch beschädigen oder bewegen.

Tanktelemetrie: Ultraschallsonde seitlich mit Rohrführung tank telemetrie: zentrale ultraschallsonde mit rohrführung
tank telemetrie: ultraschallsonde mit rohr und entladestelle

Optimierungen der Installation

SilentSoft hat Lösungen eingeführt, die es ermöglichen, 2 Tanks mit einem Sendegerät zu verwalten. Dadurch werden die Kosten der Telemetrie-Lösung reduziert, wenn zwei Tanks physisch nebeneinanderstehen.

Tanktelemetrie: Drucksensor an 2 Tanks installiert und an einen einzigen Datenlogger angeschlossen

Wie verwaltet man eine Anlage vor Ort?

Vor der Durchführung einer Installation sollte man über Bilder der Tanksituation / des Standortes sowie der Zugangsluke verfügen, damit das Vorhandensein von Armaturen geprüft werden kann. In allen Fällen muss der Installateur bis zur Tankkonfiguration über Anschlussadapter, „T“-Adapter, verfügen, falls die Vorrichtung bereits verwendet wird. Die Platzierung von PVC-Schläuchen auf Ultraschall-Sensoren hat Transport- und Installationsbeschränkungen.

SilentSoft-Installateure werden sich immer bemühen, standardmäßig die kosteneffektivste Lösung zu installieren. Zusätzlich zur Anpassung der Sensorlösung an die Tankkonfiguration muss der Techniker das beste verfügbare Netzwerk auswählen. Es gibt die Wahl zwischen öffentlichen Weitverkehrsnetzen (Public Cellular Wide Area Networks, 2G/3G/4G) und Niedrigenergieweitverkehrnetzwerken (z.B. LoRa, Sigfox, NB-IoT). Einige Sendegeräte bieten die Möglichkeit, eine externe Antenne hinzuzufügen. Je nach gemessenem Produkt müssen möglicherweise ATEX-zertifizierte Sensoren und Modems eingesetzt werden. Dies ist auch ausschlaggebend für die Wahl des Geräts vor der Installation.



2G / 3G-Sunset : Management eines konkreten Praxisfalls

2G / 3G sunset

2G / 3G-Sunset

Einige Kommunikationsanbieter planen die Abschaltung der 2G- oder 3G-Netze, um damit Netzwerkressourcen für die Einführung von 5G freizusetzen. Kunden, die weiterhin von M2M- Dienstleistungen (Machine To Machine), die auf den oben genannten Netzen basieren, profitieren wollen, sind stark betroffen. Dieser Artikel teilt einige Ideen, die Dienstanbieter in Bezug auf die 2G/3G-Netz-Abschaltung (Sunset) und auf den Serviceausbau im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge (IoT) in Betracht ziehen können.

Bleiben Sie in Kontakt mit den Netzbetreibern und beginnen Sie frühzeitig

Jedes europäische Land hat seine eigene Migrationsstrategie. Auch innerhalb desselben Netzbetreibers können Unterschiede im Zeitplan festgestellt werden. B2C-Abteilungen haben möglicherweise andere Prioritäten als B2B/M2M oder IoT-Abteilungen. Technische, betriebswirtschaftliche (und manchmal auch politische) Überlegungen sollten vor der Entscheidung einer Netzabschaltung berücksichtigt werden.

Einige Betreiber werden beispielsweise einen 3G-Sunset bevorzugen, um den Sprachdienst über ein grosses Gebiet besser zu gewährleisten (2G-Antennen können in größerem Abstand voneinander aufgestellt werden). Im Falle eines 2G-Shutdowns, bei dem Geräte über ein 2G-Modem kommunizieren, gibt es keine Software-Updates zur Koordinierung der Abschaltung. Der M2M/IoT-Dienstleister muss in diesem Falle den Kauf von speziellen Geräten finanzieren und diese im Rahmen einer grossen Ersatzkampagne verwalten. Das Ganze gestaltet sich im Falle einer 3G-Abschaltung einfacher, da neuere Modems im Allgemeinen eine 2G-Konnektivität beinhalten.

Optimierung bestehender Technologielösungen

SilentSoft betreibt seit 2000 in Europa einen M2M-Service (Machine To Machine). SMS- und GPRS-Dienste wurden sehr frühzeitig mit zufriedenstellender Servicequalität und zu angemessenen Preisen genutzt. Die Einführung von Dual Mode Routern hat es uns ermöglicht, 2G und 3G-Lösungen zu installieren. Für den Fall, dass kein Netzwerk auf dem Heimatmarkt zur Verfügung steht, verwendet SilentSoft einen MVNO (Mobile Virtual Network Operator), um ein Roaming auf nationaler Ebene zu genehmigen. Für Gebiete außerhalb der Schweiz nutzt SilentSoft eine SIM-Karte eines Schweizer Netzbetreibers, um das Roaming im besten verfügbaren Netz zu ermöglichen.

Den Kunden einbeziehen

Die Bereitstellung eines täglichen Services steht im Mittelpunkt der Lizenzvereinbarung von SilentSoft. Allerdings kann kein M2M/IoT-Dienstbetreiber einen fortwährenden Betrieb eines öffentlichen Netzes garantieren, das von einem Drittanbieter bereitgestellt wird. Seit 2017 meistert SilentSoft bereits eine grosse betriebliche Herausforderung. Die gemeinsame Ankündigung der drei Schweizer Netzbetreiber, das 2G-Netz über 2020 hinaus nicht mehr zu garantieren, erfordert, dass wir mehr als 800 Kunden für die Verwaltung von 15.000 2G-Abonnements kontaktieren. SilentSoft hat beschlossen, die im Vorfeld entstehende Kostenbelastung mit den Endkunden zu teilen und im Gegenzug ein Sonderangebot für Folge-Abonnements anzubieten. Der gesamte Prozess zur Aktualisierung des Bestands wird 4 Jahre dauern.

Auswahl der am besten geeigneten Technologiealternative

Drei Aspekte sind zu berücksichtigen: (1) die Netzabdeckung, (2) die Kosten und (3) die Servicequalität

1. SilentSoft betreibt einen Zisternen-Internet-Dienst: StockView. Das Gerät zur Datenübertragung befindet sich oft in einer „deep indoor coverage“-Situation, was bedeutet, dass sich die Kommunikationsvorrichtung entweder unterirdisch oder in einem Keller befindet. Seit 2 Jahren misst SilentSoft die Abdeckung der verschiedenen Netzwerke. Die Ergebnisse zeigen auf, dass es einen Unterschied zwischen der Anzeige des Netzwerkempfängers und der tatsächlich empfangenen Netzwerkebene innerhalb der Nachrichtenstruktur des Kommunikationsgeräts gibt. Die Resultate fallen je nach Technologieanbieter unterschiedlich aus. Prüfungen der Low-Power Netzabdeckung (wie z.B. LoRa) in der Schweiz haben ergeben, dass es eine bessere Netzabdeckung in städtischen als in ländlichen Gebieten gibt. Das mag daran liegen, dass die Kommunikationsbetreiber im Hinblick auf die „Smart Citys“ so viele Nutzungsszenarien wie möglich anbieten wollen.

2. Nach einem Angebotsvergleich von Modems und Sensoren verschiedener Kommunikations- und Technologieanbieter wird deutlich, dass die grössten Gewinne eher bei den Batteriekosten als bei den Telekommunikationskosten liegen. Low-Power-Technologien ermöglichen es, kleinere Batterien mit ähnlicher Lebensdauer im Vergleich zu bestehenden M2M-Lösungen zu verwenden (mehr als 5 Jahre je nach Netzwerk- und Wetterbedingungen).

3. Bei der Servicequalität muss Folgendes berücksichtigt werden: (i) ist der Sensor an eine Vorrichtung angeschlossen, die die Daten aufzeichnet – wir nennen das einen Logger – oder sendet er die letzten Daten zu einem im Vorfeld geplanten Übertragungszeitpunkt, (ii) gibt es ein Fallback-System bei einem vorübergehenden Netzwerkausfall – SilentSoft interpretiert SMS-Nachrichten in Abwesenheit eines GPRS-Netzwerks, und (iii) sollten Netzwerkzugriffsstrategien (übertragene Signalstärke) während eines Betriebs in einem nicht lizenzierten Netzwerk (z.B. LoRa oder Sigfox) überprüft werden.

Die Technologieauswahl hängt von den 5G-Einführungsstrategien der Kommunikationsanbieter ab (diese können im selben europäischen Land von Betreibern zu Betreiber unterschiedlich sein). Low-Power-Netze (NB-IoT, CAT-M, LoRa, Sigfox) werden 2G und 3G über 2025 hinaus ersetzen. Die Vielfalt an Möglichkeiten und Zeitplänen für den technologischen Wandel haben SilentSoft dazu bewegt, Lösungen von Drittanbietern zu integrieren. Dies ermöglicht es uns, mehrere Kombinationen von Nachrichtentechnik zu liefern und somit die beste Servicequalität in allen europäischen Ländern anzubieten. Bislang verwendet SilentSoft neben den bestehenden 2G/3G-Lösungen auch LoRaWAN-Sensoren. Die Integration der kommunizierenden NB-IoT- und Sigfox-Sensoren wird im Jahr 2020 beginnen.

2G/3G-Sunset in Europa

Nachstehend finden Sie unser aktuelles Verständnis vom 2G/3G-Sunset in Europa:

Country Operator 2G/3G sunset date*
Norway Telia Norge AS Final 3G shutdown 2021, phasing out starts in 2019
Norway Telenor Norge AS 2G shutdown 2025, 3G shutdown 2020
Sweden Three 3G shutdown 2020
Sweden Telenor Sverige AB 3G shutdown 2020
Sweden Tele2 AB 3G shutdown 2025
Sweden Telia Company AB 3G shutdown 2025
Denmark Three 3G shutdown 2020
Netherlands KPN B.V. 3G shutdown Jan 2022
Germany Vodafone GmbH 2G shutdown 2025, 3G shutdown 2020
Austria Three 3G shutdown 2020
Liechtenstein Telecom Liechtenstein AG 2G shutdown Jan 2021
Switzerland Swisscom Ltd 2G shutdown 31.12.2020
Switzerland Sunrise Communications AG 2G shutdown 31.12.2021
Switzerland Salt 2G shutdown 31.12.2020
United Kingdom EE Limited 3G shutdown 2022
United Kingdom Three 3G shutdown 2020
United Kingdom BT 3G shutdown 2021
Ireland Three 3G shutdown 2020
Italy Vodafone Italia S.p.A 2G shutdown 2025, 3G shutdown 2020
Italy Three 3G shutdown 2020

*Die Informationen sind nicht immer offiziell, einige könnten fehlerhaft sein. Wir würden uns freuen, wenn der Leser uns gegebenenfalls mit Links an offizielle Seiten zu diesem Thema hinweisen. Sie können uns per E-Mail unter info@silentsoft.com erreichen.



Von M2M zum Zisternen-Internet

télémétrie citerne - connected tank telemetry

Zisternen-Internet

Die Tanktelemetrie oder Zisternenfernmessung ist ein Leistungsversprechen, das seit dem Jahr 2000 existiert. Hausverwalter und Lieferanten nutzen die M2M-Kommunikation (Machine-To-Machine), um Vorratsausfälle zu vermeiden. Die neuesten Technologien des Internets der Dinge („Allesnetz“, englisch: Internet of things), die auf die Tank-Telemetrie angewendet werden, ermöglichen es, neue Geschäftsmodelle vorzubereiten, Betriebskosten zu senken, neue Vertriebs- und Marketingangebote zu entwickeln sowie Geschäftsprozesse mit erhöhter Effizienz zu digitalisieren und zu optimieren.

Seit fast zwei Jahrzehnten machen M2M-Mobilfunklösungen es Maschinen möglich, untereinander zu kommunizieren. Die Installation, die Ausrüstung (Hardware), die Plattformen und Portale sind in der Regel von ein und demselben Anbieter erhältlich. Technologiebausteine (Hardware, Plattformen und Anwendungen) sind weitgehend urheberrechtlich geschützt und stammen vom gleichen Anbieter.

Dieses Modell hat den Vorteil, dass es mit nur einem Händler zusammenarbeitet und nur eine Rechnung erhält. Die Materialinstallation wird vom Dienstleister nach Erhalt einer Liste der Zisternenadressen durchgeführt, die er vom Öl- und Gasverteiler oder Hausverwalter erhält. Der Dienstleister ist der Projektleiter. Er erfasst die Zisternenbeschaffenheit und -abmessungen, die Verfügbarkeit einer Armatur (zur Platzierung des Messgerätes), koordiniert die Termine für die Techniker, konfiguriert die Alarme und verwaltet die Parküberwachung. Ebenso ist er für die Planung der Interventionsaufträge bei eventuell durchzuführenden Wartungsbesuchen zuständig. Der Techniker ist dafür verantwortlich, den am besten geeigneten Sensor (Ultraschall- vs. Drucksonde) im best geeigneten Netzwerk auszuwählen (Mobilfunk vs. LoRa oder Sigfox).

Das Internet der Dinge (IoT) eröffnet diese Möglichkeit. Dienstleister wie SilentSoft können auf jeden technologischen Baustein aus der Wertschöpfungskette des Internet der Dinge zugreifen. Bei SilentSoft haben wir die strategische Entscheidung getroffen, diese Entwicklung noch weiter zu verfolgen: Wir fördern den Wandel von einem geschlossenen Modell zu einem offenen Ansatz. Das Serviceangebot ist maßgeschneidert und reicht von einer Lizenz für die My SilentSoft-Plattform bis hin zu einer betriebsbereiten Komplettlösung. Die Lizenzoption der My SilentSoft-Plattform wird derzeit von einigen Lieferanten genutzt.

Telemetrie (Fernmessungen) – Wozu?

Die Tank-Fernmessung wird in erster Linie zur Vermeidung von Vorratsausfällen eingesetzt. Dieser erste (und unverzichtbare) Service kann durch Leistungsversprechen im Bereich Marketing und Vertrieb erweitert werden.

  • „Push“-Verkäufe: Viele Lieferanten verhandeln Jahresverträge mit ihren B2B-Kunden. Das betrifft Verträge wie beispielsweise Heizung (Öl und Propan), Schmierstoffe oder Altöle. Offene Aufträge sind mit Fernmessungsangeboten verbunden, die automatischen Nachschub ermöglichen. Dieses Modell hilft dabei, die prognostizierten Umsätze zu erreichen und entlastet den Endkunden.
  • „Pull“-Verkäufe: Wir haben Vertriebspartner, die sich entscheiden, den Zugang zu ihrer My SilentSoft-Plattform (Fernmessungs-Dashboard) mit ihren Endkunden zu teilen. In diesem Fall bietet SilentSoft seine Plattform als White Label an. Der Endkunde befindet sich auf der Plattform des Lieferanten. Die Auftragsverwaltung (und die Verantwortung für Ausfälle) wird auf den Endkunden übertragen. Diese Dienstleistung kann vom Vertriebspartner in Rechnung gestellt werden. SilentSoft hat festgestellt, dass eine große Anzahl von Werkstätten sich einen eigenen Überblick über den Schmierstoff- und Altölgehalt verschaffen wollen. Es ist wichtig zu beachten, dass der Vertriebspartner ebenso Zugriff auf die Daten hat. Vertriebsmitarbeiter oder die Verkaufsabteilung loggen sich täglich auf der My SilentSoft-Plattform ein und ermutigen Kunden, Bestellungen aufzugeben.
  • ERP-Integration: Wir kennen Lieferanten und Spediteure, die ihr eigenes ERP nutzen und ihren Kunden einen Zugang erteilen. In diesem Fall werden die von SilentSoft erfassten Daten über Webservices abgerufen. Die übermittelten Daten enthalten alle notwendingen Informationen, um sich online einen Überblick über die verbleibenden Lagerbestände zu verschaffen.

Logistische Optimierung

Eine logistische Optimierung für die Nachschubplanung ist sinnvoll, wenn ein bestimmter Prozentsatz der Tankflotte mit Fernmesssystemen ausgestattet ist. Wir haben festgestellt, dass Vertriebspartner, die den Zugang zu ihren Daten freigeben, oft ihre Serviceverträge neu verhandeln. Einige Schmierstoffanbieter konnten ihre Lieferungen verbessern, indem sie alle Schmierstofftanks vor Ort überprüft haben, sobald eine Warnung einging. Auf diese Weise können alle Behälter eines LKWs bereits vor der Fahrt vorbereitet werden. Dies ist besonders attraktiv für Schmierstoffhändler, die mehrere Mischungen für einen Standort verwalten.

Betriebsoptimierung

SilentSoft hat in einem speziellen Fall mit einem Händler in Nordafrika zusammengearbeitet. Der Händler hat beschlossen, den gesamten Zisternenpark mit Sensoren auszustatten, nicht nur um Lagerausfälle zu vermeiden, sondern auch um die benötigte Produktmenge besser vorhersagen zu können, bevor eine Bestellung herausging. Die Gewinne deckten die Fernmessungskosten bereits ab dem ersten Jahr. Gibt es bessere Bestellbedingungen für Händler als die, zu jederzeit einen Überblick über die Füllzustände zu haben?

Umstellung auf Low Power Konnektivität

In ganz Europa werden neue Netzwerke für das Internet der Dinge gefördert. IoT-fähige Geräte können entweder in öffentlichen Netzen (als Abonnement) oder in privaten Netzen (wobei die Dienstleitungen vom Kunden durchgeführt werden) betrieben werden.

Die privaten Netzwerke werden in zwei konkreten Fällen genutzt: B2C-Lösungen für Smart Homes (über ein xDSL-Gateway) und Standorte (Campus-, Industrie- oder Logistikstandorte) mit einer Vielzahl von zu überwachenden Geräten.

In den meisten Fällen sind öffentliche Netze für die Tank-Fernmessungen am Besten geeignet. Bislang betreibt SilentSoft Lösungen, die in öffentlichen Mobilfunknetzen (2G oder 3G) arbeiten und unterstützt nun auch „Low Power Wide Area Networks“ -Technologien wie LoRa, NB-IoT und Sigfox. Low-Power-Fernmessgeräte sind kompakter (mit kleineren Batterien, aber gleicher Lebensdauer) und die Abonnementpreise für die Konnektivität sind vergleichbar mit den niedrigen Kosten von 2G.

SilentSoft integriert Druck- und Ultraschallsensoren zunächst auf Basis von LoRa und NB-IoT und in einer zweiten Phase auf Sigfox. In einigen Fällen bietet SilentSoft die Möglichkeit, direkt mit den Installateuren zu verhandeln.

Die MySilentSoft-Plattform sammelt und dekodiert die empfangenen Sensorenmeldungen und wandelt sie in aussagekräftige Geschäftsdaten („Liter“) um. Bisher hat SilentSoft bereits Geräte von 5 Herstellern integriert und unterstützt mehrere Referenznummern.

Als M2M-Dienstleister mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Bereich Fernmess-Lösungen nutzt SilentSoft nun die neuen Möglichkeiten des IoT. Kontaktieren Sie uns, um zu besprechen, wie wir Ihnen helfen können, Ihre Schmierstoff-, Diesel-, Heizöl-, Flüssiggas- oder Altöltanks besser zu verwalten.